Der etwas andere Zucker

Kokosblütenzucker

Wer mit Kokosnüssen jongliert, hat bestimmt schon etwas von Kokosblütenzucker gehört, aber was für ein Zucker ist das überhaupt und was macht ihn besonders?

Gesünder?

Zunächst einmal unterscheidet sich Kokosblütenzucker gar nicht so sehr von herkömmlichem Zucker aus der Zuckerrübe oder aus dem Zuckerrohr, denn beide Zuckerarten sind Saccharose, eine Kohlenhydratverbindung (). Kokosblütenzucker hat aber einen im Durchschnitt nur halb so hohen Glykämischen Index (GI) von ca. 32 als herkömmlicher Zucker, was ihn bekömmlicher für zuckersensititive Menschen macht. Er enthält Protein, Fett, Calcium, Magnesium, Kalium, Sucrose, Glucose, Fructose und Wasser. Manche Hersteller legen besonders Wert darauf, ihren Kokosblütenzucker als “gesünderen” Zucker darzustellen, was natürlich alles in allem Quatsch ist. Denn 1. kommt es auch bei Zucker eben auf die verwendete Menge und 2. vor allem auf den Geschmack an.

Qualität

Und der Geschmack ist in erster Linie ein Frage der Qualität. Kokosblütenzucker ist eine Art von Palmzucker, der gewonnen wird, indem man den Blutungssaft der Blütenstände abzapft, einkocht und kristallisiert. Die Ernte an den Blütenständen ist für das spätere Wachstum von Kokosnüssen natürlich kontraproduktiv, was immer wieder Kritiker gegen Kokosblütenzucker auf den Plan ruft. Abgesehen davon und nichtsdestotrotz: Es kommt auf die Qualität an: Sollte dein Kokosblütenzucker leicht grün schimmern und sowieso etwas seltsam riechen, hast du leider die falsche Wahl getroffen. Denn dann hat man ihm, damit er nach der Ernte schneller trocknet, Natriumsulfit beigegeben, was wirklich schädlich für deine Gesundheit ist. Finger weg!

Und: Mancher Kokosblütenzucker wird mit anderen Palmzuckerarten vermischt angeboten. Wer auf die pure Qualität eines echten Kokosblütenzuckers Wert legt, sollte eben genau auf diese Reinheit achten.

Wie schmeckt’s?

coconow-kokosbl-tenzucker-pur-250g-bio_720x600

Purer Kokosblütenzucker von Coconow

Leicht malzig, weniger süß als herkömmlicher Zucker und von karamellartiger Konsistenz. Besonders beliebt ist Kokosblütenzucker bei dunklen Cocktails, zu Desserts, für Marinaden, vor allem deshalb, weil er einen niedrigen Schmelzpunkt hat. Und er kann auch gut zum Backen verwendet werden.

Mehr

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *